Deutscher Katholischer Frauenbund fordert Abtreibungen in katholischen Krankenhäusern
Die Delegierten verabschiedeten mit großer Mehrheit ein elfseitiges Grundsatzpapier mit dem Titel „Zwischen Lebensschutz und Selbstbestimmung: Positionen und Perspektiven der kfd zum § 218 StGB“.
In dem Dokument heißt es, dass „Schwangerschaftsabbrüche auch in katholischen Krankenhäusern möglich sein müssen“, wobei argumentiert wird, dass der derzeitige mangelnde Zugang die körperliche und psychische Gesundheit von Müttern mit ungewollten Schwangerschaften gefährde.
Das Papier kritisiert zudem, was es als „fundamentalistische und antidemokratische“ Einflüsse in der Abtreibungsdebatte bezeichnet, und warnt vor einer unkritischen Unterstützung von Pro-Life-Gruppen wie der „March for Life“-Bewegung.
Der kfd, der nach eigenen Angaben rund 265.000 katholische Mitglieder hat , setzt sich darüber hinaus für kostenlose Verhütungsmittel, mehr Strukturen zur Sexualaufklärung in den Diözesen und die Übernahme der Kosten für Schwangerschaftsabbrüche durch die Krankenkassen ein.
AI-Übersetzung